Butter bei die Fische!

Dauer: 30 Minuten. Umgebung: Innenstadt.

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Besonders in der kalten Jahreszeit hocke ich oft den ganzen Tag zu Hause, und bewege mich eigentlich nur zwischen Schreibtisch, Kühlschrank und Sofa hin und her. Abends ist der Bewegungsdrang riesig, das Wetter oder die Temperaturen aber nicht so verlockend. Aber ich bräuchte dringend noch Milch und Marmelade fürs Frühstück, morgen …

Warum nicht zwei Ziegen mit einer Trappe erschlagen? Und zwar nicht im nächstgelegenen Supermarkt, sondern bei einem möglichst weit entfernten! So kommt man ganz nebenbei zu seiner Bewegung und ist außerdem oft überrascht, wie unterschiedlich das Warenangebot anderswo ist! Und man kauft dann auch schon mal mehr, als man eigentlich wollte. Im schlimmsten Fall eine große Tüte Chips … In jedem Fall hat sich eine Falt-Einkaufstüte in der Jackentasche bewährt.

Da ich jetzt kein einzelnes Geschäft promoten möchte: Gebt einfach in Google Maps nacheinander die Suchbegriffe „supermarkt“, „supermärkte“ und „discounter“ ein – leider erscheinen nicht bei jedem der Begriffe alle gleichzeitig. Und vergesst auch nicht die fantastischen Gemüse- und Lebensmittelgeschäfte in den G- und H-Quadraten! Übrigens hat auch die Neckarstadt einige Supermärkte zu bieten.

Dann sucht euch das am weitesten entfernte Geschäft aus, oder eins, das ihr noch nicht kennt, und los geht’s!

In „normalen Zeiten“ geht das übrigens auch noch später am Abend – viele haben bis 22 Uhr geöffnet, manche bis Mitternacht.

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Ludwigshafen und Mannheim Mühlauhafen

Dauer: 90-120 Minuten. Umgebung: Stadt, Rhein, Industriekultur.

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Ein längerer Spaziergang!

Wir gehen wieder über die Adenauerbrücke, diesmal aber auf der südlichen, rheinaufwärtsgewandten Seite:

Quelle: OpenStreetMap
Blick zurück, aufs Mannheimer Schloss

So kommen wir, mit Blick auf die „Malzmühle“, am Bahnhof Ludwigshafen Mitte vorbei, in die Innenstadt von Ludwigshafen. Wir überqueren unten die Straßen und Straßenbahnschienen nach rechts, auf den Berliner Platz.

Am Berliner Platz – Panorama

Vom Berliner Platz gehen wir entweder die Ludwigstraße oder die Bismarckstraße hinunter, bis zum Rathaus-Center. Unsere Erwartungen und Ansprüche an eine attraktive Einkaufsstadt müssen wir leider etwas dämpfen – dafür gefällt uns Mannheim danach wieder viel besser!

Am Rathauscenter bewegen wir uns rechts, Richtung Rheinufer, zur Rückseite der Rheingalerie. Wir müssen, unsern Weg schon vor Augen, leider etwa 300 Meter an der Straße zurück gehen, um sie an der Fußgängerampel überqueren zu können. Nun suchen wir hinter der Rheingalerie den Fußweg auf die Schumacher-Brücke:

Quelle: OpenStreetMap

Wir spazieren zurück bis zum Bahnhof Mannheim-Handelshafen und genießen dabei den Blick auf den Rhein und den Mühlauhafen.

Mühlauhafen mit Stadt-Silhouette
Mühlauhafen

Wenn wir am Bahnhof Mannheim Handelshafen angekommen sind, können wir entweder gerade aus weiter in die Quadrate gehen, oder wir steigen die Treppen hinab und gehen ein paar hundert Meter nordwärts, wo wir über die Teufelsbrücke in den Jungbusch gelangen.

Am Verbindungskanal
Teufelsbrücke

Hier ein kürzerer Spaziergang auf die Rheinschanzenpromenade in Ludwigshafen.

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Warum nicht mal nach „Ludrüwwe“?

Dauer: 45-60 Minuten. Umgebung: Rhein.

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Ludwigshafen, „LU“, „Ludrüwwe“ – böse Zungen sprechen auch vom „Industriegebiet Mannheim-West“. Aber ein Spaziergang über den Rhein lohnt allemal!

Im Zuge des Baus der „Rheingalerie“ hat Ludwigshafen auch die Rheinschanzenpromenade auf Vordermann gebracht. Es ist sehr angenehm, an einem warmen,sonnigen Tag dort entlang zu spazieren, sich auf eine Bank oder einen Liegestuhl in die Sonne zu setzen und nach Mannheim hinüber zu schauen.

Wir überqueren die Adenauerbrücke auf der rechten, nördlichen, rheinabwärts gelegenen Seite. Der Aufgang ist etwas schwierig zu finden. Vom Schloss aus vielleicht am besten so:

Quelle: OpenStreetMap

Am Ende der Brücke gehen wir rechts zum Rheinufer hinunter.

Gegenüber sehen wir unter anderem den „Speicher 7“ – hier der Spazierweg dahin.

Wir gehen rheinabwärts auf der Rheinschanzenpromenade, bis zur Rheingalerie. Wenn nicht gerade pandemiebedingt alles geschlossen ist, gibt es hier einen Biergarten. Und natürlich die Rheingalerie selbst.

Hier können wir uns am Blick auf die Mannheimer Rheinfront erfreuen.

Danach kehren wir auf dem selben Weg, auf dem wir gekommen sind, zurück.

Ein längerer Wanderweg nach und durch Ludwigshafen, und dann über den Mühlauhafen findet sich hier.

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Auf die Neckarspitze!

Dauer: 90-120 Minuten. Umgebung: Industriekultur, Rhein, Neckar.

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OpenStreetMap

Eine längere Strecke, von den Quadraten aus. Ihr könnt ja dort ein kleines Picknick machen – aber bitte euren Müll wieder mitnehmen! Und auf dem Weg im Industriegebiet frohgemut meinen Neckarkanon anstimmen – es hört euch ja keiner! Übrigens besser an einem Sonntag oder Feiertag hingehen – der Hafen ist sonst sehr betriebsam, und es fahren ohne Ende Lastwagen an euch vorbei. Macht keinen Spaß!

Ausgangspunkt ist diesmal der Musikpark Mannheim an der Ecke Hafenstraße/Neckarvorlandstraße.

Wir gehen über die große gelbe Zugbrücke, von der wir einen schönen Blick auf die Gebäude am Verbindungskanal haben, sowie auf die „Skyline“ der Neckarstadt-West.

Neckarvorlandbrücke

Wir gehen auf der Neckarvorlandstraße weiter. Und weiter. Und immer weiter. Im Zweifelsfall immer rechts abbiegen. Irgendwann erreicht man dann endlich die Neckarspitze!

Rechts auf dem Bild seht ihr die Friesenheimer Inselhier geht es zum empfohlenen Spazierweg dort. Links, rheinabwärts die BASF.

Auf dem Rückweg können wir den Mühlauhafen erleben: Riesige Kräne, Berge von bunten Containern …

Wir gehen einfach die Werfthallenstraße hoch, bis zum Bahnhof Mannheim-Handelshafen. Am Handelshafen entweder einfach geradeaus über die Rheinstraße in die Quadrate oder über „Verbindungskanal linkes Ufer“ bis zur Teufelsbrücke und weiter in den Jungbusch, oder am Verbindungskanal einfach weiter, zum Ausgangspunkt am Musikpark.

Ich frage mich, wieviele „Ur-Mannheimer:innen“ noch nie auf der Neckarspitze waren. Oder macht man Schulwandertage dort hin?

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Ein kurzer Spaziergang durch die Neckarstadt-Ost

Dauer: 30-45 Minuten. Umgebung: Vorstadt.

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Als in die Quadrate Zugezogener war die Neckarstadt-Ost für mich jahrelang ein weißer Fleck auf dem Stadtplan. Erst als wir zu dieser Veranstaltung, bei der alle Geschäfte, die mitmachen wollen, an einem Sommerwochenende bis Mitternacht den roten Teppich ausrollen und Live-Musik und Häppchen anbieten, entdeckten wir die Lange-Rötterstraße.

Von den Quadraten gehen wir, mit etwas Kurpfalzbrückenblues von Joy Fleming im Ohr „iwwer die Brigg“, vorbei an der Alten Feuerwache.

Wir überqueren Straße und Schienen und halten uns dann schräg rechts. Die Lange Rötterstraße ist eine schöne Vorstadt-Einkaufsstraße mit Charakter. Außer Lebensmitteln findet man auch kleine Geschäfte mit ungewöhnlichen Dingen – hoffentlich fallen diese nicht der Pandemie zum Opfer!

Wir schlendern der Straße entlang, bis zu ihrem Ende auf der B38. Kurz vorher war auf der rechten Seite eine feine Bio-Bäckerei, wenn ich mich recht erinnere.

Wir gehen an der B38 entlang, zurück Richtung Innenstadt und überqueren die Ebert-Brücke. Je nachdem wohin wir in den Quadraten gehen wollen, biegen wir dann in die Collini-Straße ein, Richtung U-Quadrate. Oder wir gehen einfach geradeaus weiter, vorbei am Nationaltheater, in die Quadrate.

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Auf der Nördlichen Rheinpromenade am „Speicher 7“ vorbei Richtung Jungbusch

Dauer: 45-60 Minuten. Umgebung: Rhein, Gentrifizierung, Industriekultur.

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Bei sonnigem Wetter eine sehr schöne Strecke mit Blick auf Ludwigshafen.

Wir starten direkt am Rhein an der Rheinpromenade hinter dem Mannheimer Schloss, gehen diesmal aber nicht rheinaufwärts Richtung Waldpark, sondern rheinabwärts.

Zuerst gehen wir unter der Eisenbahnbrücke und der Adenauerbrücke hindurch und halten uns links auf dem Fußweg.

Gleich hinter der Brücke wird’s ganz nett, versprochen!

Wir bleiben auf dem Fußweg am Rheinufer. Links sind Passagierschiffanlegestellen. Rechts steht ein kleines Denkmal für die Mannheimer Rheinakte, einem wichtigen Vertrag zur freien Schifffahrt auf dem gesamten Rhein im Jahre 1868.

Das Rheinufer wird steiler, und wir kommen an eine Treppe, die an einer Mauer auf das Plateau hochführt. In die Mauer sind interessante Hochwassermarken eingelassen. Hier geht es steil runter ins Wasser, ohne Geländer. Fallt also bloß nicht in den Rhein rein! Auf der Terasse vor „Speicher 7“ könnte man unter normalen Umständen etwas essen und trinken.

Gegenüber die Rheingalerie Ludwigshafen

Wir gehen weiter bis wir an dem großen roten „WELCOME TO MANNHEIM“-Schild und dem Ladekran vorbei kommen. Dann gehen wir rechts über den großen Parkplatz auf den Verkehrskreisel, biegen in die Ludwisgbadstraße und dann rechts in den Schleusenweg ein, wo wir am Rand die alten Bahnanlagenrelikte bewundern können.

Links vom Kreisel, an der Rheinkaistraße, befindet sich übrigens das Zollamt – ein wahres Kleinod traditioneller deutscher Bürokratie! Allein für das Erlebnis lohnt es sich, etwas Zollpflichtiges z. B. aus den USA zu bestellen! Versteht mich nicht falsch: Das Personal ist sehr nett! Aber die Umgebung!!! Hach!

Am Parkring könnten wir direkt zurück in die A-Quadrate gelangen.

Oder wir halten uns auf der linken Seite, bis der Parkring in die Hafenstraße übergeht, der wir bis zur Araltankstelle folgen, wo wir dann rechts in die Jungbuschstraße abbiegen können, auf der wir wieder in die Quadrate gelangen. Ihr seht schon, ich bin Jungbusch-Fan!

Vor der Jungbuschstraße biegt übrigens rechts die Kirchenstraße von der Hafenstraße ab, die so heißt, weil sich dort, rechts, quasi im Hinterhof, die Mannheimer Hafenkirche versteckt.

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Muss man eigentlich nicht erwähnen …

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Die „no-brainers“-Liste für Spaziergänger in Mannheim:

Wasserturm und Friedrichsplatz

Das Aushängeschild Mannheims. Guckt doch auch einmal in die Seitenstraße hinter dem Kunstmuseum. Und ein paar Schritte die Augustaanlage hoch, zum Benz-Denkmal. Und die Straße zur Christuskirche …

Luisenpark

Der obere Luisenpark ist sehr schön aber kostenpflichtig. Der einmalige Eintritt ist relativ teuer. Eine Jahreskarte ist eher etwas für Familien mit Kindern – Streichelzoo, Bötchen und so…

Ganz wunderbar und absolut sehenswert ist allerdings der chinesische Garten mit dem Teehaus! Wenn nicht so viele „Langnasen“ darin umherwandelten, könnte man tatsächlich meinen man wäre in China!

Der Zugang zum unteren Luisenpark ist kostenlos. Die Wiese am Nationaltheater eignet sich hervorragend für ein Picknick im Sommer. ABER NEHMT ANSCHLIEßEND EUERN MÜLL MIT!

Herzogenriedpark

Etwas weit zu Fuß, aber auch schön, wenn auch etwas in die Jahre gekommen, ist der Herzogenriedpark auf der anderen Neckarseite. Auch der ist kostenpflichtig. Im Frühjahr findet hier unter normalen Umständen immer einer der ersten Mittelalter-Märkte in der Region statt. Muss man mal erlebt haben!

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Kurpfalzbrücke – Fernmeldeturm – Luisenpark

Dauer: 45-70 Minuten. Umgebung: Neckar, Vorstadt, Park.

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Für euch heute gegangen:

Wir starten auf der linken Neckarseite unter der Kurpfalzbrücke. Im Sommer und zu normalen Zeiten ist hier der „Neckarstrand“ geöffnet. Nett für einen abendlichen Cocktail oder ein Bierchen.

Wir gehen flussaufwärts, unter dem Collini-Steg durch.

Collini-Steg und Neckarpromenade

Wir sehen die Uni-Klinik auf der gegenüberliegenden Flusseite:

Klinikum Mannheim

Übrigens steht wohl irgendwo in den USA eine fast exakte Kopie der alten Uniklinik Mannheim. Wenn ich die Referenz finde, baue ich sie ein. Das Rätsel ist gelöst! Siehe Kommentar der umm! Vielen Dank!

West Reading, Pennsylvania

https://maps.app.goo.gl/8ACvQs4ELcjkFANa9

Google Maps

Am Fernmeldeturm, im Volksmund immer noch „Fernsehturm“ genannt, gehen wir hoch auf die Straße und überqueren die Straßenbahnschienen.

Nach ein paar hundert Metern flussabwärts biegen wir links in die Ludwig-Ratzel-Straße – eine von prachtvollen alten Villen gesäumte Baumallee – ein. Nach der Überführungsbrücke über den kostenpflichtigen Oberen Luisenpark gehen wir rechts die Treppe hinunter, in den kostenfreien Unteren Luisenpark.

Dort befindet sich ein großes öffentliches Sportfeld, wo man im Sommerhalbjahr motivierten Menschen bei der Leibesertüchtigung zusehen kann, während man gemütlich durch den Park Richtung Nationaltheater spaziert.

Tipp: An der Unterführung zum Nationaltheater steht oben an der Straße eine Villa mit einer wundervollen Skulptur des mit dem Drachen kämpfenden St. Georg.

Nationaltheater

Wir gehen vorbei am Nationaltheater, zurück in die Quadrate.

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Sonntagsausflug zum Käfertaler Wald

Dauer: 1 – 3 Stunden. Umgebung: Natur, Wildpark, Spielplätze. Anfahrt mit PKW oder Öffis.

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Besonders etwas für Familien mit Kindern – der Tiere wegen! Hirsche, Bisons, Wildschweine …

Anfahrt mit Straßenbahn Linie 4 – Endstation „Käfertaler Wald„. Dort gibt es natürlich auch Parkplätze.

Im Wildgehege Karlstern gibt es viel zu sehen! Es gibt auch Spielplätze. Wer sich in den Wald vorwagt – es gibt Millonen Wege, Pfade, Pferdewege, … kann sehen, wo das Mannheimer Leitungswasser her kommt.

Warnung: Wenn man sich nicht an die beschilderten Hauptwege hält, sollte man besser sein Smartphone mit Navi dabei haben! Das Waldgebiet ist groß, und man kann sich elendiglich verlaufen!

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Ein ganz kurzer Spaziergang…

Dauer: 30 Minuten. Umgebung: Neckar.

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Was für den Winter oder später am Abend oder wenn’s mal nicht so schön draußen ist:

Von den Quadraten über die Kurpfalzbrücke. Dort runter ans Neckarufer.

Ein paar hundert Meter Neckar aufwärts dann hoch auf den Collini-Steg, die Fußgängerbrücke über den Neckar.

Collini-Steg

Am Ende der Brücke kann man die Treppe runter steigen, um auf Bodenniveau zu kommen, und sich den Weg zurück in die Quadrate suchen.

Oder man geht weiter auf dem Steg, ins Collini-Center hinein und genießt das 70 er-Jahre-Interieur: Die Treppen! Die Winkel! Die für die Zeit typischen Farben! Die imposanten Deckenleuchten! Der riesige Teppich mit einer Luftaufnahme der Quadrate!

Man verlässt das Collini-Center eine Ebene tiefer und gelangt auf die Collini-Straße, überquert diese und den Friedrichsring, um wieder in die Quadrate zu kommen.

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Spazieren auf der Reißinsel

Dauer: 1-3 Stunden. Umgebung: Natur, Park, Rheinauen. Anfahrt mit PKW oder Öffis.

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Ein Frühjahrsspaziergang auf der Reißinsel ist wunderbar! Auch wenn Teile der Insel im Frühjahr zum Schutz brütender Wildvögel gesperrt sind.

Die Reißinsel schließt sich nördlich an den Waldpark an, ist aber etwas zu weit von der Innenstadt entfernt. Daher fährt man besser mit der Straßenbahn zur Endhaltestelle Rheingoldhalle und geht – vorbei an der riesigen Schrebergartenkolonie, die Franzosenstraße hinab bis zur Reißinsel. Autoparkplätze gibt es dort ebenfalls, die sind aber an Sonn- und Feiertagen schon früh belegt.

Die Reißinsel ist sehr gut erschlossen und ausgeschildert, für Spaziergänger und Radfahrer. Es gibt jede Menge Wege, Lichtungen, Wiesen, Bänke, Streuobstwiesen, den Bellenkrappen – ein alter Flussarm. Man kann ohne weiteres eine Stunde oder länger mitten in der Natur verbringen und dabei vergessen, wie nahe an der Stadt man tatsächlich ist!

Quelle: OpenStreetMap

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Von der Rheinpromenade in den Waldpark

Dauer: 60-90 Minuten. Umgebung: Vorstadt, Rhein, Natur, Park.

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Erst einmal genug Industrie-Kultur. Und außerdem sollten wir uns auch einmal dem Rhein zuwenden.

Da wir nun ja einen Schleichweg aus den Quadraten zur Rheinpromenade kennen, können wir nun von dort aus starten und nordwärts am Rheinufer – dem Stephanie-Ufer entlang gehen, bis in den Waldpark, oder sogar bis auf die Reißinsel. Um die wollen wir uns aber ein anderes Mal kümmern.

Rheinpromenade mit Blick auf Ludwigshafen

Linkerhand liegt der Lindenhof, aber unser Weg wird zunehmend grüner. Wir kommen an der kleinen Statue der Stéphanie de Beauharnais vorbei und gelangen dann in den Waldpark.

Der Waldpark ist lang und schmal, auf der einen Seite vom Rhein und auf der anderen vom Lindenhof begrenzt. Es ist also völlig unmöglich, sich zu verlaufen. Wir genießen den Wald und den Blick auf den Rhein und die Parkinsel in Ludrüwwe. Wer gute Augen hat, sieht bei klarem Wetter drüben die „Schneggenudelbrigg“. Und wenn wir genug haben, drehen wir einfach um, vielleicht auf einem anderen Fußpfad als dem, auf dem wir gekommen sind.

Oder wir wählen den Lindenhof als Rückweg! Es ist ganz nett, dort!

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Die Unterführung zur Rheinpromenade

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Die Rheinpromenade ist im Sommer wunderschön zum Flanieren, und auch der Ausgangspunkt für andere, längere Spazierwege. Dort hinzukommen ist allerdings nicht so einfach. Zu viele Straßen, Brücken und Geleise versperren den direkten Weg.

Es gibt allerdings eine kleine Unterführung, die (leider nicht barrierefrei) direkt unter den Bahngeleisen hindurch führt, und die bestimmt nicht allen bekannt ist:

Quelle: Open Street Maps

Links am Schloss vorbei geht man die Otto-Selz-Straße entlang, überquert dann links Straße und Straßenbahnschienen. Wenn man sich dann rechts hält, führt nach wenigen Metern eine Treppe nach unten, zu einer – zugegebenermaßen ziemlich dubios wirkenden – schmalen Unterführung, die aber direkt in den Schlossgarten führt.

Von dort aus ist es dann nur noch einen Katzensprung bis zum Rheinufer.

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Ein Hundeparadies: Die Friesenheimer Insel

Dauer: 1 – 2 Stunden. Umgebung: Natur, Industriekultur. Anfahrt mit PKW oder Öffis.

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Unser Sonntags-Klassiker: Spaziergang auf dem Rheindamm auf der Friesenheimer Insel.

Die Friesenheimer Insel ist zu weit von den Quadraten entfernt, um zu Fuß hin zu gelangen.

Anfahrt mit dem Auto: Zur Kammerschleuse am Bonadieshafen fahren, direkt hinter der Kammerschleuse scharf links abbiegen – Gegenverkehr beachten! Nach 200 m befindet sich rechts der kleine Parkplatz der Schrebergartenkolonie.

Mit den Öffis: Bus Linie 53 hält an der Kammerschleuse.

Tipp: Der Blick von der Kammerschleuse auf die Silos und Industrieanlagen rund um den Bonadieshafen ist genial – wenn man Industrie-Kultur mag!

Kammerschleuse
Bonadieshafen

Jetzt aber zum Rundweg auf dem Rheindamm:

Wir gehen – falls wir noch nicht mit dem Auto dort sind – das Sträßchen „An der Kammerschleuse“ runter bis zu dem bereits erwähnten kleinen Parkplatz rechts.

„Hundelaufsteg“ auf dem Rheindamm

Dann auf den breiten Rheindamm Richtung Norden, und immer weiter, solange wir Lust haben! Wenn irgendwann rechts wieder die Straße auf den Rheindamm trifft, gehen wir nach etwa 100 m links hinunter, zum Rheinufer, wo auch – direkt am Rhein und mitten im Nichts! – die Shisha-Bar „Mekan“ liegt.

Wem das zu weit ist: Man kann jederzeit einen der Fußpfade links über die Felder zum Rheinufer nehmen und abkürzen.

Die ganze Zeit über hatten wir einen wunderbaren Blick – naja, einen Blick, eben – auf die BASF auf der anderen Rheinseite. Das ist übrigens Friesenheim, zu dem die Insel, auf der wir uns befinden, vor der Rheinbegradigung gehört hat.

Infotafel an der Kammerschleuse

Wie dem auch sei: Am „Mekan“ turnen wir auf gut Neudeutsch left und spazieren gemütlich am Rheinufer zurück zu unserem Ausgangspunkt. Auf halber Strecke liegt am Ufer vertäut die „ARCHE NOACK“ – ein Supermarkt für Schiffer, wenn ich das richtig gelesen habe… Und dann sehen wir auch schon die Neckarspitze – do, wo de Neggar in de Rhoi noi laaft.

„Arche Noack“
Neckarspitze

Über einen Ausflug auf die Neckarspitze selbst werde ich ein andermal schreiben.

Und dann sind wir auch schon wieder am Ausgangspunkt zurück.

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Neckarstadt-West

Dauer: 60-90 Minuten. Umgebung: Vorstadt, Neckar, Industriekultur, Kiez.

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Die Neckarstadt-West ist viel besser – und vor allem interessanter – als ihr Ruf!

Gehen wir also mal wieder zur Kurpfalzbrücke, überqueren diese – wegen des fantastischen Blicks und Fotomotivs auf der rechten Seite.

An der Alten Feuerwache überqueren wir die Straße und schlendern diagonal über den Alten Messplatz. An der Ecke sehen wir das Capitol.

Wir biegen aber links ab in die Mittelstraße, die wir entlang gehen. Auf der linken Seite finden wir gleich die Traditionskonditorei plus Café mit dem politisch nicht mehr korrekten Namen, dafür mit unglaublich großer Torten- und Kuchenauswahl. Besonders witzig: Die traditionelle Spezialität „Monnemer Dreck“ wird auch in kleinen Mini-Plastik-Mülltonnen und Containern verkauft – wer also ein typisches Geschenk sucht…

Wir gehen weiter bis zum Neumarkt. Ein sehr schöner Platz, mitten in der Neckarstadt! Gingen wir gerade aus weiter, gelängen wir in den Rotlichtbezirk. Aber wir biegen links in die Lutherstraße ab und passieren den Neumarkt.

Wenn wir am Ende die Kreuzung erreichen und nach rechts schauen, erwartet uns eine nette optische Täuschung!

Wir gehen aber links weiter, auf der Lutherstraße, hinter der Lutherkirche vorbei bis auf die Dammstraße, dort dann rechts bis zum Stadtarchiv MARCHIVUM.

Dort gibt es eine Treppe hoch auf die Jungbuschbrücke – auf jeden Fall auf dieser Seite die Brücke überqueren – wieder des besseren Blicks wegen. Wir kommen am Ende der Brücke nämlich am Neckarhafen vorbei, und dort wird fast immer ein Containerschiff be- oder entladen.

Nun sind wir im Jungbusch.

Ich überquere am liebsten die Straße und gehe durch die Beilstraße (an der Ecke links ist ein interessantes Musikalien&Café-Geschäft!), und dann links, zurück in die Quadrate ….

Kurzvariante: Neckar-ohne-Stadt-West

Am Ende der Kurpfalzbrücke direkt runter auf die Neckarwiese. Dann einfach am Neckar entlang runter bis zur Jungbuschbrücke. Auf der gegenüber liegenden Seite grüßt, groß und blau, die Schokoladenfabrik. Manchmal riecht man sie auch. Dann, wie zuvor, über die Jungbuschbrücke zurück.

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