Butter bei die Fische!

Dauer: 30 Minuten. Umgebung: Innenstadt.

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Besonders in der kalten Jahreszeit hocke ich oft den ganzen Tag zu Hause, und bewege mich eigentlich nur zwischen Schreibtisch, Kühlschrank und Sofa hin und her. Abends ist der Bewegungsdrang riesig, das Wetter oder die Temperaturen aber nicht so verlockend. Aber ich bräuchte dringend noch Milch und Marmelade fürs Frühstück, morgen …

Warum nicht zwei Ziegen mit einer Trappe erschlagen? Und zwar nicht im nächstgelegenen Supermarkt, sondern bei einem möglichst weit entfernten! So kommt man ganz nebenbei zu seiner Bewegung und ist außerdem oft überrascht, wie unterschiedlich das Warenangebot anderswo ist! Und man kauft dann auch schon mal mehr, als man eigentlich wollte. Im schlimmsten Fall eine große Tüte Chips … In jedem Fall hat sich eine Falt-Einkaufstüte in der Jackentasche bewährt.

Da ich jetzt kein einzelnes Geschäft promoten möchte: Gebt einfach in Google Maps nacheinander die Suchbegriffe „supermarkt“, „supermärkte“ und „discounter“ ein – leider erscheinen nicht bei jedem der Begriffe alle gleichzeitig. Und vergesst auch nicht die fantastischen Gemüse- und Lebensmittelgeschäfte in den G- und H-Quadraten! Übrigens hat auch die Neckarstadt einige Supermärkte zu bieten.

Dann sucht euch das am weitesten entfernte Geschäft aus, oder eins, das ihr noch nicht kennt, und los geht’s!

In „normalen Zeiten“ geht das übrigens auch noch später am Abend – viele haben bis 22 Uhr geöffnet, manche bis Mitternacht.

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Das Museumsufer am Neckar

Dauer: 30 Minuten. Umgebung: Innenstadt, Neckar, Industriekultur.

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Ein „Shortie“ unter den Mannheim-Spaziergängen, aber beliebig verlängerbar!

Wir starten schon wieder an der Kurpfalzbrücke, Quadrate-Seite, und gehen unten am Uferweg neckarabwärts. Wir können in der Ferne schon das Museumsschiff sehen.

Auf dem Weg dorthin kommen wir an einigen musealen „Artefakten“ vorbei, die jeweils mit Erklärungstafeln versehen sind.

Dann sind wir auch schon am Museumsschiff.

Wir gehen weiter, und kommen gleich danach zum Neckarhafen. Dort steht in der Ecke am Ufer eine Pärchenbank für lauschige Sommerabende mit Blick auf die Neckarstadt.

Auf dem Pfad links geht’s zur Treppe, runter zum Neckar. Aber Vorsicht! Nicht ins Wasser fallen!

Das war’s dann auch schon mit unserem Kurzspaziergang!

Außer wir hätten Lust bekommen, doch noch ein bisschen weiter zu spazieren. In dem Fall gehen wir weiter – der Fußweg biegt links ab und endet am Salzkai. Entweder gehen wir rechts durch den Hinterhof der Schoggofabrigg („Am Sazkai“) oder durch die Neckarvorlandstraße. Von dort links über die Straße in den „Busch“ und dann von dort zurück in die Innenstadt.

Sonst wir kehren einfach um, gehen aber, nachdem wir am MVV-Hochhaus vorbei gekommen sind, rechts die Treppe hoch und schauen uns noch das Schiffchen an, das dort auf dem Plateau steht…

Dann überqueren wir die Straße und sind schon wieder in den Quadraten.

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Ludwigshafen und Mannheim Mühlauhafen

Dauer: 90-120 Minuten. Umgebung: Stadt, Rhein, Industriekultur.

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Ein längerer Spaziergang!

Wir gehen wieder über die Adenauerbrücke, diesmal aber auf der südlichen, rheinaufwärtsgewandten Seite:

Quelle: OpenStreetMap
Blick zurück, aufs Mannheimer Schloss

So kommen wir, mit Blick auf die „Malzmühle“, am Bahnhof Ludwigshafen Mitte vorbei, in die Innenstadt von Ludwigshafen. Wir überqueren unten die Straßen und Straßenbahnschienen nach rechts, auf den Berliner Platz.

Am Berliner Platz – Panorama

Vom Berliner Platz gehen wir entweder die Ludwigstraße oder die Bismarckstraße hinunter, bis zum Rathaus-Center. Unsere Erwartungen und Ansprüche an eine attraktive Einkaufsstadt müssen wir leider etwas dämpfen – dafür gefällt uns Mannheim danach wieder viel besser!

Am Rathauscenter bewegen wir uns rechts, Richtung Rheinufer, zur Rückseite der Rheingalerie. Wir müssen, unsern Weg schon vor Augen, leider etwa 300 Meter an der Straße zurück gehen, um sie an der Fußgängerampel überqueren zu können. Nun suchen wir hinter der Rheingalerie den Fußweg auf die Schumacher-Brücke:

Quelle: OpenStreetMap

Wir spazieren zurück bis zum Bahnhof Mannheim-Handelshafen und genießen dabei den Blick auf den Rhein und den Mühlauhafen.

Mühlauhafen mit Stadt-Silhouette
Mühlauhafen

Wenn wir am Bahnhof Mannheim Handelshafen angekommen sind, können wir entweder gerade aus weiter in die Quadrate gehen, oder wir steigen die Treppen hinab und gehen ein paar hundert Meter nordwärts, wo wir über die Teufelsbrücke in den Jungbusch gelangen.

Am Verbindungskanal
Teufelsbrücke

Hier ein kürzerer Spaziergang auf die Rheinschanzenpromenade in Ludwigshafen.

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Warum nicht mal nach „Ludrüwwe“?

Dauer: 45-60 Minuten. Umgebung: Rhein.

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Ludwigshafen, „LU“, „Ludrüwwe“ – böse Zungen sprechen auch vom „Industriegebiet Mannheim-West“. Aber ein Spaziergang über den Rhein lohnt allemal!

Im Zuge des Baus der „Rheingalerie“ hat Ludwigshafen auch die Rheinschanzenpromenade auf Vordermann gebracht. Es ist sehr angenehm, an einem warmen,sonnigen Tag dort entlang zu spazieren, sich auf eine Bank oder einen Liegestuhl in die Sonne zu setzen und nach Mannheim hinüber zu schauen.

Wir überqueren die Adenauerbrücke auf der rechten, nördlichen, rheinabwärts gelegenen Seite. Der Aufgang ist etwas schwierig zu finden. Vom Schloss aus vielleicht am besten so:

Quelle: OpenStreetMap

Am Ende der Brücke gehen wir rechts zum Rheinufer hinunter.

Gegenüber sehen wir unter anderem den „Speicher 7“ – hier der Spazierweg dahin.

Wir gehen rheinabwärts auf der Rheinschanzenpromenade, bis zur Rheingalerie. Wenn nicht gerade pandemiebedingt alles geschlossen ist, gibt es hier einen Biergarten. Und natürlich die Rheingalerie selbst.

Hier können wir uns am Blick auf die Mannheimer Rheinfront erfreuen.

Danach kehren wir auf dem selben Weg, auf dem wir gekommen sind, zurück.

Ein längerer Wanderweg nach und durch Ludwigshafen, und dann über den Mühlauhafen findet sich hier.

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Auf die Neckarspitze!

Dauer: 90-120 Minuten. Umgebung: Industriekultur, Rhein, Neckar.

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Eine längere Strecke, von den Quadraten aus. Ihr könnt ja dort ein kleines Picknick machen – aber bitte euren Müll wieder mitnehmen! Und auf dem Weg im Industriegebiet frohgemut meinen Neckarkanon anstimmen – es hört euch ja keiner! Übrigens besser an einem Sonntag oder Feiertag hingehen – der Hafen ist sonst sehr betriebsam, und es fahren ohne Ende Lastwagen an euch vorbei. Macht keinen Spaß!

Im Moment (April ’21) sind die Bahnübergänge im Mühlauhafen geschlossen. Vielleicht schaut ihr tagesaktuell auf Google Maps nach…

Ausgangspunkt ist diesmal der Musikpark Mannheim an der Ecke Hafenstraße/Neckarvorlandstraße.

Wir gehen über die große gelbe Zugbrücke, von der wir einen schönen Blick auf die Gebäude am Verbindungskanal haben, sowie auf die „Skyline“ der Neckarstadt-West.

Neckarvorlandbrücke

Wir gehen auf der Neckarvorlandstraße weiter. Und weiter. Und immer weiter. Im Zweifelsfall immer rechts abbiegen. Irgendwann erreicht man dann endlich die Neckarspitze!

Rechts auf dem Bild seht ihr die Friesenheimer Inselhier geht es zum empfohlenen Spazierweg dort. Links, rheinabwärts die BASF.

Auf dem Rückweg können wir den Mühlauhafen erleben: Riesige Kräne, Berge von bunten Containern …

Wir gehen einfach die Werfthallenstraße hoch, bis zum Bahnhof Mannheim-Handelshafen. Stellt aber vorher sicher, dass die Bahnübergänge offen sind, sonst müsst ihr entweder über die Bahngeleise klettern oder den ganzen Weg zurück gehen…

Am Handelshafen entweder einfach geradeaus über die Rheinstraße in die Quadrate oder über „Verbindungskanal linkes Ufer“ bis zur Teufelsbrücke und weiter in den Jungbusch, oder am Verbindungskanal einfach weiter, zum Ausgangspunkt am Musikpark.

Ich frage mich, wieviele „Ur-Mannheimer:innen“ noch nie auf der Neckarspitze waren. Oder macht man Schulwandertage dort hin?

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Ein kurzer Spaziergang durch die Neckarstadt-Ost

Dauer: 30-45 Minuten. Umgebung: Vorstadt.

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Als in die Quadrate Zugezogener war die Neckarstadt-Ost für mich jahrelang ein weißer Fleck auf dem Stadtplan. Erst als wir zu dieser Veranstaltung, bei der alle Geschäfte, die mitmachen wollen, an einem Sommerwochenende bis Mitternacht den roten Teppich ausrollen und Live-Musik und Häppchen anbieten, entdeckten wir die Lange-Rötterstraße.

Von den Quadraten gehen wir, mit etwas Kurpfalzbrückenblues von Joy Fleming im Ohr „iwwer die Brigg“, vorbei an der Alten Feuerwache.

Wir überqueren Straße und Schienen und halten uns dann schräg rechts. Die Lange Rötterstraße ist eine schöne Vorstadt-Einkaufsstraße mit Charakter. Außer Lebensmitteln findet man auch kleine Geschäfte mit ungewöhnlichen Dingen – hoffentlich fallen diese nicht der Pandemie zum Opfer!

Wir schlendern der Straße entlang, bis zu ihrem Ende auf der B38. Kurz vorher war auf der rechten Seite eine feine Bio-Bäckerei, wenn ich mich recht erinnere.

Wir gehen an der B38 entlang, zurück Richtung Innenstadt und überqueren die Ebert-Brücke. Je nachdem wohin wir in den Quadraten gehen wollen, biegen wir dann in die Collini-Straße ein, Richtung U-Quadrate. Oder wir gehen einfach geradeaus weiter, vorbei am Nationaltheater, in die Quadrate.

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Auf der Nördlichen Rheinpromenade am „Speicher 7“ vorbei Richtung Jungbusch

Dauer: 45-60 Minuten. Umgebung: Rhein, Gentrifizierung, Industriekultur.

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Bei sonnigem Wetter eine sehr schöne Strecke mit Blick auf Ludwigshafen.

Wir starten direkt am Rhein an der Rheinpromenade hinter dem Mannheimer Schloss, gehen diesmal aber nicht rheinaufwärts Richtung Waldpark, sondern rheinabwärts.

Zuerst gehen wir unter der Eisenbahnbrücke und der Adenauerbrücke hindurch und halten uns links auf dem Fußweg.

Gleich hinter der Brücke wird’s ganz nett, versprochen!

Wir bleiben auf dem Fußweg am Rheinufer. Links sind Passagierschiffanlegestellen. Rechts steht ein kleines Denkmal für die Mannheimer Rheinakte, einem wichtigen Vertrag zur freien Schifffahrt auf dem gesamten Rhein im Jahre 1868.

Das Rheinufer wird steiler, und wir kommen an eine Treppe, die an einer Mauer auf das Plateau hochführt. In die Mauer sind interessante Hochwassermarken eingelassen. Hier geht es steil runter ins Wasser, ohne Geländer. Fallt also bloß nicht in den Rhein rein! Auf der Terasse vor „Speicher 7“ könnte man unter normalen Umständen etwas essen und trinken.

Gegenüber die Rheingalerie Ludwigshafen

Wir gehen weiter bis wir an dem großen roten „WELCOME TO MANNHEIM“-Schild und dem Ladekran vorbei kommen. Dann gehen wir rechts über den großen Parkplatz auf den Verkehrskreisel, biegen in die Ludwisgbadstraße und dann rechts in den Schleusenweg ein, wo wir am Rand die alten Bahnanlagenrelikte bewundern können.

Links vom Kreisel, an der Rheinkaistraße, befindet sich übrigens das Zollamt – ein wahres Kleinod traditioneller deutscher Bürokratie! Allein für das Erlebnis lohnt es sich, etwas Zollpflichtiges z. B. aus den USA zu bestellen! Versteht mich nicht falsch: Das Personal ist sehr nett! Aber die Umgebung!!! Hach!

Am Parkring könnten wir direkt zurück in die A-Quadrate gelangen.

Oder wir halten uns auf der linken Seite, bis der Parkring in die Hafenstraße übergeht, der wir bis zur Araltankstelle folgen, wo wir dann rechts in die Jungbuschstraße abbiegen können, auf der wir wieder in die Quadrate gelangen. Ihr seht schon, ich bin Jungbusch-Fan!

Vor der Jungbuschstraße biegt übrigens rechts die Kirchenstraße von der Hafenstraße ab, die so heißt, weil sich dort, rechts, quasi im Hinterhof, die Mannheimer Hafenkirche versteckt.

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Muss man eigentlich nicht erwähnen …

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Die „no-brainers“-Liste für Spaziergänger in Mannheim:

Wasserturm und Friedrichsplatz

Das Aushängeschild Mannheims. Guckt doch auch einmal in die Seitenstraße hinter dem Kunstmuseum. Und ein paar Schritte die Augustaanlage hoch, zum Benz-Denkmal. Und die Straße zur Christuskirche …

Luisenpark

Der obere Luisenpark ist sehr schön aber kostenpflichtig. Der einmalige Eintritt ist relativ teuer. Eine Jahreskarte ist eher etwas für Familien mit Kindern – Streichelzoo, Bötchen und so…

Ganz wunderbar und absolut sehenswert ist allerdings der chinesische Garten mit dem Teehaus! Wenn nicht so viele „Langnasen“ darin umherwandelten, könnte man tatsächlich meinen man wäre in China!

Der Zugang zum unteren Luisenpark ist kostenlos. Die Wiese am Nationaltheater eignet sich hervorragend für ein Picknick im Sommer. ABER NEHMT ANSCHLIEßEND EUERN MÜLL MIT!

Herzogenriedpark

Etwas weit zu Fuß, aber auch schön, wenn auch etwas in die Jahre gekommen, ist der Herzogenriedpark auf der anderen Neckarseite. Auch der ist kostenpflichtig. Im Frühjahr findet hier unter normalen Umständen immer einer der ersten Mittelalter-Märkte in der Region statt. Muss man mal erlebt haben!

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Die kleinen grünen Lungen der Quadrate

Dauer: 10 Minuten. Umgebung: Innenstadt, Park.

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Im Sommer bei schönem Wetter einfach mal mittags mit einem Buch in den Park setzen, lesen, die Gedanken schweifen lassen, das Gehirn lüften, Menschen beobachten? Auch das geht:

  • Auf dem Paradeplatz – ideal zum Leute gucken
  • Im Lameygarten in R6/R7
  • In den Lauergärten in M6
  • Im Scipiogarten in N5, hinter „Engelhorn“ – naja, ein bisschen klein
  • Auf dem Schillerplatz in B3
  • Der Herschelplatz in U2 und der Swansea-Platz in H6 dagegen sind hauptsächlich als Spielplätze konzipiert und naturgemäß etwas laut.

Ich mag am liebsten den Lameygarten, weil er für mich am nächsten ist. Aber den Schillerplatz finde ich fast noch schöner.

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