Bemerkenswert

Spazieren gehen in Mannheim

Du wohnst in der Mannheimer Innenstadt und hast ab und zu das Bedürfnis, mehr als nur zehn Minuten zu Fuß durch die Fußgängerzone zu gehen? Oder du bist neu in der Stadt und möchtest sie ein bisschen besser kennenlernen?

In diesem Blog will ich einige Vorschläge machen, welche interessanten Wege sich von der Innenstadt aus zu Fuß erkunden lassen. Denn es gibt tatsächlich auch grüne Ecken in der Innenstadt selbst und nicht allzu weit davon entfernt.

Besonders faszinierend ist allerdings die für Mannheim so typische Industrie-Kultur, die sich direkt außerhalb der Innenstadt erleben lässt. Zum Teil „gentrifiziert“, zum großen Teil aber auch noch in Betrieb. Und dann ist da noch das Wasser: Der Rhein, der Neckar, die unzähligen Hafenbecken mit Schiffen, Kränen, Bergen von bunten Containern …

Von den Quadraten aus:

Ganz kurz
Bis zu einer Stunde
Etwas länger

Mit Anfahrt:

Sonstige:

Mannheim gehört ja bekanntlich zu den Städten, denen nachsagt wird, dass Neuankömmlinge zweimal weinen: Das erste Mal, wenn es sie hierher verschlägt, und das zweite Mal, wenn sie irgendwann wieder wegziehen müssen … Vielleicht hilft dieses Blog ja etwas dabei, Mannheim etwas mehr zu schätzen – und möglicherweise sogar ein wenig lieben – zu lernen!

Habt ihr weitere Ideen und Vorschläge? Meldet euch gerne über die E-Mail-Adresse im Impressum! Die Kommentarfunktion musste ich leider wegen der unklaren Rechtslage von wordpress bezüglich DSGVO abklemmen.

Top und Flop

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Erst der Flop: Der Aussichtsturm am Gelände der Bundesgartenschau 2023. Wir sehen … eigentlich nichts. Zumindest im derzeitigen Stadium des Projekts (Sommer ’21) lohnt sich ein Besuch nicht.

Top dagegen der Vogelstangsee: Eigentlich zwei Seen, die größer sind als man meinen könnte und einen hohen Freizeitwert besitzen! Badestrand, Natur, Liegewiesen…

Anfahrt mit der Straßenbahn (vom Marktplatz Linie 7 bis Vogelstang West) oder dem Auto.

P. S. Einfach in die Sonne legen könnt ihr euch natürlich auch auf der Neckarwiese oder im Unteren Luisenpark. Baden gehen auch am Strandbad an der Reißinsel und im Stollenwörthweiher.

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Waldeinsamkeit am Dünenpfad Dudenhofen

Anfahrt: 25 Minuten. Dauer: 30-60 Minuten oder beliebig länger. Umgebung: Natur.

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Etwas zu spontan und uninformiert fuhren wir heute zum Dünenpfad in Dudenhofen in der Pfalz, westlich vor Speyer. Wir waren im Nordwesten des Waldes unterwegs, nicht auf dem eigentlichen Dünenpfad im Südosten, und wurden mit einem schönen sommerlichen Walderlebnis, fast ohne andere Spaziergänger, belohnt. Der Duft der Kiefern in der Mittagssonne! Wilde Walderdbeeren! Vogelgezwitscher! Das Gebiet ist ziemlich flach und gut mit Fußwegen, Radwegen und Reitwegen durchzogen. Allerdings nicht sehr gut ausgeschildert.

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Durch den Mühlauhafen / Handelshafen auf die Neckarspitze

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Dauer: 2 Stunden. Umgebung: Industriekultur, Hafen, Neckar, Rhein.

Ausgangspunkt ist diesmal der hässlichste Platz Mannheims: Am westlichen Ende der Planken suchen wir den Weg über und unter den Straßen und Straßenbahnschienen, um auf die Rheinstraße zu gelangen.

Neckarspitze – OpenStreetMaps

Wir gehen die Rheinstraße entlang, vorbei am Hochbahnhof „Handelshafen“, bis sie in die Werfthallenstraße mündet, und biegen rechts in diese ab. Dann spazieren wir kilometerweit and faszinierenden Containerbergen und riesigen Kränen vorbei …

bis zur Neckarspitze:

Zurück können wir den selben Weg wählen, oder auf der Neckar-Seite über die Güterhallen- und Neckarvorlandstraße zum Neckarufer oder in den Jungbusch wandern – die Strecke ist allerdings nicht so spannend.

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Am Bonadieshafen nach Luzenberg

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Dauer: 2-3 Stunden. Umgebung: Industriekultur.

Ein „Gewaltmarsch“: Von den Quadraten am Neckar entlang, über die Jungbuschbrücke, am MARCHIVUM vorbei zur Kammerschleuse, dann durch die Industrieanlagen am Bonadieshafen entlang, über die Diffinébrücke nach Luzenberg.

Weg auf der Karte – OpenStreetMaps

Zurück über die Waldhofstraße, vorbei am Neuen und Alten Messplatz in die Neckarstadt, dann über die Kurpfalzbrücke in die Innenstadt – zu Fuß, ihr könnt aber auch einfach in Luzenberg in die Straßenbahn steigen …

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Am Lampertheimer Altrhein

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Anfahrt: 25 Minuten. Dauer: 60 Minuten oder beliebig länger. Umgebung: Natur.

Nördlich von Mannheim, direkt hinter der Landesgrenze zu Hessen, befindet sich Lampertheim. Dort gibt es ein relativ großes Naturgebiet, direkt am Stadtrand – ein großer Auenbereich zwischen einem Altrheinarm. Es sind jede Menge Parkplätze verfügbar, direkt an der „Brücke“ über den Altrheinarm. Das Spazier- und Wandergebiet ist gut erschlossen und ausgeschildert. Neben Spaziergängern sind auch viele Radfahrer unterwegs. Daher findet man selten „Waldeinsamkeit“. Je weiter man sich jedoch vom Zugang entfernt, desto ruhiger und natürlicher wird die Umgebung.

Quelle: OpenStreetMap. Parkplätze in blau.

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Dossenwald – der höchste Punkt Mannheims

Anfahrt: 15 Minuten mit dem Auto. Dauer: 30-60 Minuten oder nach Belieben länger. Umgebung: Wald, Natur.

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Direkt vor der Stadt, im Osten, Nahe Schwetzingen, liegt der Dossenwald, ein Waldgebiet auf Sanddünen mit einzigartiger Vegetation. Der Dossenwald ist gut erschlossen, nicht nur für Spaziergänger, sondern auch für Radfahrer und Reiter. Viele gut ausgeschilderte Wege führen durch die Sanddünen und durch den Wald. Hier findet sich – Kuriosität! – auch der geografisch höchste Punkt Mannheims.

Übersicht

Anfahrt: Von Mannheim aus auf die A656 Richtung Heidelberg, die erste Ausfahrt nach dem AK Mannheim, Friedrichsfeld, nehmen und etwa drei km Richtung Süden fahren, bis der Wald beginnt. Nach etwa 200 m befindet sich rechts ein Parkplatz speziell für Wanderer und Spaziergänger.

Hier ein paar Bilder – leider verhinderten mehrere starke Regenschauer einen längeren Aufenthalt, aber es wird bestimmt nicht unser letzter Besuch sein!

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Natur pur im Maudacher Bruch: Michaelsberg und Jägerweiher

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Etwa zwanzig Minuten mit dem Auto entfernt, am Rand von Ludwigshafen-Maudach, liegt der Maudacher Bruch – danke an Nico für den Tipp!

Am Ende der Riedstraße in Maudach befindet sich ein großer Parkplatz. Hier gibt es eine Vielzahl an Spazier- und Wanderwege in Mitten der Natur:

Wir stiegen heute auf den 125m hohen Michaels“berg“ und spazierten einmal rund um den Jägerweiher. Es gibt unzählige große und kleine Wege für Fußgänger und Radfahrer. Dazu Bänke und Picknick-Plätze.

Der Michaelsberg

Von oben hat man einen schönen Blick auf Maudach, den Pfälzerwald im Westen und den Odenwald im Osten.

Der Jägerweiher

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Weinheim – Übersicht

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Als jemand, der über fünf Jahre in Heidelberg gewohnt hat, sage ich es ungern, aber ich finde Weinheim schöner als seine berühmte Nachbarstadt. Es ist zwar kleiner, dafür aber nicht so touristisch überlaufen. Außerdem hat Weinheim zusätzlich zu seinen Schlösschen noch zwei Bugen: Die Wachenburg und die Burgruine Windeck. Dazu zwei Parks und jede Menge alte Fachwerkhäuser.

Außer mit dem Auto ist Weinheim per Bahn und Straßenbahn Linie 5 erreichbar.

Blau: Hermannshof. Gelb: Burgruine Windeck. Pink: Altstadt, Schlosspark, Fußgängerzone. Quelle: OpenStreetMap

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